Der Reboot Blog

Infos zu Nahrungsergänzungsmitteln, einzelnen Stoffen und dem ganzen Drumherum.

Ein Prosit auf die Vorweihnachtszeit! Weihnachtsmärkte locken mit Glühweinkonsum, die ein oder andere Weihnachtsfeier steht auch noch an und dann sind da ja noch die Weihnachtstage und Silvester, da werden nicht nur in Deutschland einige Liter Alkohol konsumiert. Ein Grund mehr sich mal damit zu beschäftigen, was der Alkohol mit unserem Körper macht und wie die Alkoholkonzentration sich errechnet.

Ethanol oder umgangssprachlich auch Alkohol entsteht durch Vergärung von Zucker durch verschiedene Hefearten. Seit es Menschen gibt, geben sie sich dem Genuss vergorener Früchte oder deren Säfte hin. Übrigens nicht nur Homo sapiens, auch einige Primaten berauschen sich an Vergorenem – taumelnde Affen sind auf Youtube zuhauf zu sehen.
Der aufgenommene Alkohol hat natürlich auch verschiedene Effekte auf unseren Körper. Zuerst einmal der Rauschzustand mit Enthemmung, Aufmunterung und Entspannung. Dazu kommen Einfluss auf Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen sowie Emotionen und Verhalten. Weiterhin können sich durch Alkoholgenuss grundlegende körperliche Funktionen verändern: Regelung der Körpertemperatur, Atmung, aber auch Erhöhung der Ausscheidungsrate von Flüssigkeit, Vitaminen und Mineralien in der Niere.

So wir die Alkoholkonzentration errechnet

Wichtige Fakten zum Alkohol zusammengefasst:

  • Alkoholabbau: Ungefähr 0,1 Promille pro Stunde bei einem Erwachsenen.
  • Schädlich? Wenige Gramm pro Tag können dem Körper auf Dauer zusetzen. Ethanol ist ein Zellgift. Wie bei allem: Die Dosis macht das Gift! Viel und vor allem ständiger Alkoholkonsum wirken stark schädigend.
  • Gesund? Die Studien zu gesundheitsfördernden Eigenschaften von Alkohol zeigen, dass lediglich sehr geringe Mengen einen positiven Effekt haben. Ein Beispiel ist das „Französische Paradoxon“: Ein Gläschen Rotwein soll positive Effekte haben. Die kritische Grenze wird bei Frauen bei 12 g und bei Männern bei 24 g reinem Alkohol pro Tag mit mindestens zwei konsumfreien Tagen pro Woche gesehen. 12 Gramm Alkohol entsprechen ungefähr einem kleinen Glas Rotwein mit 100 ml.
  • Vermehrte Ausscheidung von Vitaminen und Mineralien: Alkohol entzieht dem Körper stetig Wasser, Mineralien und wasserlösliche Vitamine durch erhöhten Harndrang.
    Am besten schon während des Abends „zu jedem Viertele ein Fläschen Selters (0,75 Liter)“, das heißt spätestens nach dem Alkoholkonsum viel Wasser mit Mineralien trinken.
  • Kater: Der Kater ist ein Zusammenspiel aus schlechtem und oft zu wenigem Schlaf, Abbauprodukte des Alkohols und der oft vorhandenen „Fuselöle“ und höheren Alkoholen, zusätzlichem Sauerstoffbedarf und ausgeschwemmten Mineralien/Vitaminen. Was kann man gegen einen Kater tun? Viel FlĂĽssigkeit und Mineralstoffe können den FlĂĽssigkeits- und Mineralstoffhaushalt wieder ins Lot bringen und die Symptome lindern. Sauerstoffzufuhr und etwas Bewegung bringen den Kreislauf in Schwung.

Was tun gegen den Kater?

Zum Schluss der Tipp: Wenig Alkohol trinken und wenn die Party mal ausufert: Viel Nichtalkoholisches zwischendurch und vorm Ins-Bett-Gehen noch Flüssigkeit und Elektrolyte auffüllen und viel frische Luft. Am Morgen danach dann ein ordentliches Frühstück mit Elektrolytgetränk oder sauren Gurken.

 

Quellen:
Atzendorf J, Rauschert C, Seitz NN, Lochbühler K, Kraus L. The use of alcohol, tobacco, illegal drugs and medicines. Dtsch Arztebl Int 2019;116(35–36):577–84.

Batra A, Müller CA, Mann K, Heinz A. Alcohol dependence and harmful use of alcohol. Dtsch Arztebl Int 2016;113(17):301–10.

Kraus L, Pabst A, Piontek D, Gmel G, Shield KD, Frick H et al. Temporal changes in alcohol-related morbidity and mortality in Germany. Eur Addict Res 2015;21(5):262–72.

Lange C, Manz K, Rommel A, Schienkiewitz A, Mensink G. Alkoholkonsum von Erwachsenen in Deutschland: Riskante Trinkmengen, Folgen und Maßnahmen. Journal of Health Monitoring 2016;1(1):2–20. Available from: URL: https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/2431/JoHM_2016_01_alkohol1.pdf?sequence=4&isAllowed=y [06.11.2020].

Teschke R. Alcoholic liver disease: Alcohol metabolism, cascade of molecular mechanisms, cellular targets, and clinical aspects. Biomedicines 2018;6(4):106.


Wenige werfen einen Blick aufs Etikett oder die Dose. Was ist eigentlich genau da drin? Und wie soll mir das Energy oder gar neue, flugtaugliche Extremitäten verleihen? Schauen wir uns mal die Zutatenliste des absoluten Klassikers unter den Energy Drinks an: Woraus besteht eigentlich Red Bull?


Ungefähr jährlich fährt ein kleiner Laster hier vor und lädt einige Paletten ab: Reboot steht vor der Tür! Und jede dieser neuen Chargen ist eine Gelegenheit, etwas am Produkt zu verändern: Die Rezeptur ist jedes Mal in winzigen Details verändert worden, die Schachteln, Folie und Lieferung stehen jedes Mal neu zur Debatte. Doch dieses Mal sind die Veränderungen deutlicher und auf den ersten Blick sichtbar geworden.


Kaktusfeige gegen Kater? Im Jahr 2004 wurde eine etwas ominöse Studie veröffentlicht, deren Ergebnisse auf den ersten Blick vielversprechend klingen: Ein Extrakt von Opuntia ficus indica, auf Deutsch als Kaktusfeige bekannt, hat einen Effekt auf Katersymptome! Nur halb so viele "severe hangovers", deutliche Verbesserung diverser Symptome, wir haben endlich das Mittel, auf das die Menschheit seit Jahrtausenden wartet!


Dauernd prasselt etwas auf einen ein, irgendein neues Mittelchen, ein neues Produkt, tolle Wirkung, der neue Superstoff, irgendeine Kosmetik-Nahrungsergänzungs-Energy-Booster-Mode. Meistens klingt es irgendwie gut und sinnvoll, so richtig weiß dann doch niemand im Freundeskreis wie es funktioniert, der Kumpel, der es total super findet, klingt eher so, als hätte er einen Werbespot auf Repeat und ja klar, man probiert es halt mal aus.


Tyrosin, oder speziell L-Tyrosin, macht seit einiger Zeit die Runde als ein Stoff, der in Energy gehören soll. Daher taucht er auf einmal in allerlei Produkten auf: In der Apotheke, in Energy Drinks oder Bodybuilder-Shops. Zeit für einen genaueren Blick auf Tyrosin.


Reboot kann man hier im Shop kaufen, und eben in Apotheken. Diese können es auch über den Apotheken-Großhandel oder direkt bei uns bestellen, falls es nicht auf Lager ist. Was sucht ein Energy in der Apotheke? Wir drehen die Frage mal um: Was denn nicht? Es gibt schließlich schon Energy in Apotheken, man merkt es bloß nicht unbedingt.


Reboot - und schwupps, ist man wieder voll da! So einen Reboot wünscht man sich wohl. Was beim Computer funktioniert, kann beim Menschen vielleicht gar nicht so anders sein (wo ist schließlich der Unterschied?). Ein Reboot für den Geist ist dabei eine Sache. Für den Körper etwas anderes. Natürlich hängt beides irgendwie zusammen. Während man die Psyche mit Tricks wie Meditation überlisten kann, bleibt für den Körper häufig bloß die berühmte Mütze Schlaf oder ein Push von außen. Adrenalin ist ein guter Helfer, wirkt allerdings nur sehr kurz. Koffein ist der Klassiker und die wohl älteste und meistbenutzte Droge, um dem Körper seinen kleinen Reboot zu verpassen. In der Apotheke findet sich so manches Mittelchen. Viele Mineralstoffe, Vitamine und natürlich andere, eher abenteuerliche Stoffe gehen natürlich auch, häufig mit Synergien. Ein Neustart wie beim Computer ist das natürlich nicht. Der ist vielleicht am besten vergleichbar mit gutem, langen Schlaf. Und den gönnen wir uns ja kaum noch.


Wie sieht Koffein aus? Koffein ist ein kleines Molekül, der Chemiker würde sagen ein Purinalkaloid. Purin ist der chemische Grundkörper, Alkaloide sind eine Gruppe von Stoffen, die natürlich in vielen Pflanzen vorkommen. Zu dieser Gruppe zählen auch andere Stoffe, die alle recht ähnlich wirken und häufig zusammen in einer Pflanze vorkommen. Bekannte Beispiele sind Guarana, Kolanüsse, Mate-Blätter, aber auch Kakaopflanzen (und damit Schokolade!) und eben die Kaffeepflanze. Reines Koffein ist übrigens schlicht ein feines, weißes Pulver. Hier mal eine Aufnahme aus unserem eigenen Labor:

Dein REBOOT! 🚀